Historie - SSV Rot Weiss Olpe 1929 e.V.

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Historie

Der Verein

   Die Geschichte des Vereins
   Information und Erinnerungen
    

   Das Gründungsjahr 1929

    
   Die 21 Gründungsmitglieder vor der Gaststätte Höller in Olpe
   21 Personen waren anwesend; die namentlich aufgeführt sind:
    



   Josef Böhlefeld
   Josef Brochhaus  
   Hermann Hembach
   Hugo Höller
   Josef Höller
   Otto Höller
   Viktor Höller  
   Vinzenz Höller
   Johann Lamsfuß
   Josef Lamsfuß
   Heinrich Löhr



   Hermann Müller
   Josef Müller
   Hubert Ommer
   Hermann Orbach
   Alois Peffeköver
   Ernst Schmitz
   Bernhard Schätzmüller
   Rudi Schätzmüller
   Ernst Spiegel
   Konrad Spiegel



    
   Erinnerungen an die Entstehung

   Und so fing seinerzeit alles an.

   Sonntags traf man sich nach der Andacht, um mit dem Ball zu spielen, in der Regel auf einer Weide in Schultheismühle. Dabei ging es zunächst fast mehr um die Geselligkeit als um das Ballspiel. Mitglieder dieser Urzelle waren: aus Delling Schätzmüller Rudi, Schmitz Ernst, Höller Hugo, aus Schultheismühle Ommer Hubert, Höller Vinzenz, Höller Viktor, Höller Otto, aus Kotterhof Lamsfuß Josef, Lamsfuß Johann, Frangenberg Willi, aus Bornen Müller Hermann, aus Olpermühle Spiegel Konrad.
   Nachdem im ersten Jahr die Geselligkeit im Vordergrund stand, kam im 2. Jahr mehr System hinein. Der Kreis vergrößerte sich stetig. Josef Lamsfuß besuchte in Bergisch Gladbach die Handelsschule und Viktor Höller das Gymnasium in Neuß. Sie vermittelten ihre Kenntnisse und ihr Können. In den großen Sommerferien dieses Jahres wurde dann die Idee geboren, einen Verein zu gründen. Man machte sich Gedanken um einen geeigneten Vorsitzenden.
   Als sonntags auf einer Weide in Schultheismühle wieder Fußball gespielt wurde, kam auf einem Spaziergang Herr Josef Böhlefeld, Volksschullehrer in Forsten, mit der Familie vorbei. Mit ihm wurde ein Gespräch geführt mit dem Ergebnis, daß er sich nach einer Bedenkzeit bereit erklärte, den Vorsitz zu übernehmen.
   Die Entwicklung verlief jetzt stürmisch. Eine allgemeine Begeisterung wurde ausgelöst. Die Jugend in Olpe hatte eine Anlaufstelle. Vereinslokal wurde das Gesellschaftszimmer in der Gaststätte Alois Höller in Olpe. Es gab viele gemütliche Stunden bei Gesang und Musik, Müller Hermann, Bornen mit seiner Ziehharmonika, das Zittertrio Berger Hermann, Häcksbilstein, Orbach Josef, Forsten, Schätzmüller Leo aus Delling. Außerdem stand ein Klavier im Gesellschaftsraum.
   Wie allerdings der Vereinswirt finanziell zurecht kam, ist aus heutiger Sicht ein Rätsel, da man kaum über Taschengeld verfügte.
   Das Wichtigste war jetzt ein Fußballplatz. Nach vielen Vorschlägen und Besichtigungen entschied man sich für den „Glockemich“, der von den Mitgliedern unter großem Aufwand in Eigenleistung hergerichtet wurde. Der Glockemich ist eine Weide auf einer Anhöhe südlich von Olpe und war Eigentum von Alois Höller (Vereinswirt).
   Ein Name mußte für den Verein gefunden werden. Neben dem Fußballspiel sollte auch Sport im weitesten Sinne betrieben werden. Bei der Sportbekleidung entschied man sich für Rot und Weiß. Und so entstand der Name „Spiel und Sportverein Rot-Weiß Olpe“.
   Das Abzeichen SSVO wurde entworfen und von der weiblichen Dorfjugend gestickt. Ebenfalls hat sie in Eigenleistung die Sporthemden angefertigt.
   Ein großes Problem war die Kosten für die Fußballschuhe. Damals trieb die Weltwirtschaftskrise ihrem Höhepunkt zu. Aber auch das wurde mit großen Anstrengungen und finanziellen Opfern der jungen Mitglieder gelöst. Ein Geselle hatte in der damaligen Zeit nach seiner Lehre einen Stundenlohn von 45 Pfennig. Die Fußballschuhe kosteten 28,00 RM, Schuhhaus Dörpinghaus Wipperfürth.
   Anfang November dieses Jahres präsentierte sich der Spiel- und Sportverein erstmalig mit einer Abendveranstaltung in der Öffentlichkeit im Saal Henkel in Delling. Im offiziellen Teil gab es Vorführungen am Reck und Barren. Es gab Vorträge. Eine Darbietung erntete besonders viel Applaus und verdient erwähnt zu werden. Es war Müller Josef aus Petersberg mit seinem Couplet „Herr Meier ist ein Ehrenmann. Seine Frau treibt Sport, wo sie nur kann“ Er trug es mit Klavierbegleitung vor im Stil von Charlie Chaplin.
   Zum Tanz spielte die „Streichmusik“ :Klavier Kettner Karl, Olpe Geige Bosbach Josef, Reudenbach, Tenor Frangenberg Hermann Trompete Bosbach Hugo, (Kuddenberg) Klarinette Arnold Josef (Wiedenhof).
   Aus dem Heft „60 Jahre Rot Weiß Olpe“ von Otto Höller
   Erinnerungen an den Spielbetrieb der ersten Stunden
   Auf der Gründungsversammlung traten viele begeisterte Erwachsene und Jugendliche dem Spiel- und Sportverein bei. Schon bald war ganz Olpe vom Fussballfieber erfaßt, und der Ball rollte. Es war erstaunlich, wie sich schon nach kurzer Zeit aus einem Haufen unerfahrener Kicker brauchbare Spieler entwickelten. So kam es bald zum ersten Freundschaftsspiel in Wipperfeld, ausgetragen auf einer holprigen Kuhweide in leichter Hanglage, das die Wipperfelder nur knapp für sich entschieden. Die meisten Olpener Spieler und Anhänger, waren zu diesem Ereignis zu Fuß angereist. Außer Fahrrad gab es damals kein Beförderungsmittel. Das Auto war zu dieser Zeit Mangelware. Fahrzeugbesitzer in Olpe konnte man an einer Hand aufzählen. Es folgten viele weitere Freundschaftsspiele mit Nachbarvereinen.
   Nach einer Anlaufzeit entschied man sich, dem Westdeutschen Spielverband beizutreten. Mit der 1. Mannschaft und einer Jugendmannschaft begann das Kräftemessen mit wechselseitigem Erfolg im damaligen Fußballkreis Remscheid. Schon bald reichte es zur Aufstellung einer 2. Mannschaft. Das Potential der guten Spieler stellte die Jugendlichen, die oftmals die 1. Mannschaft verstärkten. Unvergessen ist das Spiel der Olpener Jugend in Wermelskirchen im Eifgenstation, das damals mit 1:0 überraschend gewonnen wurde.
   Die schon frühen Erfolge der Jugend setzten sich bei der 1. Mannschaft fort. Es war schon bemerkenswert, wie sich nach kurzer Zeit Spielerpersönlichkeiten mit echtem Format entwickelten. Hier muß man auch Namen nennen wie: Ernst Spiegel ein Vollblutstürmer, Hermann Rindermann ein Torwart, auf den man sich verlassen konnte, und die beiden Verteidiger Höller Vinzenz und Frangenberg Willi, die die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung bringen konnten. Das waren alles Spieler, die vorher kaum einen Fußball kannten. Das Gastspieler einer Schalker Mannschaft gegen die 1. Mannschaft von Rot-Weiß Olpe war ein herausragendes und zugleich spektakuläres Ereignis dieser Anfangszeit.
   Aus dem Heft „60 Jahre Rot Weiß Olpe“ Viktor Höller
    
   Die Mannschaften der ersten Stunde (1931)


    
   Die Burschen auf dem Foto von links nach rechts:
   Hermann Orbach (Forsten), Rudi Schätzmüller (Delling, später Olpe)
   Otto Berger (Häcksbilstein), Josef Brochhaus (Wiedenhof),
   Heinrich Löhr (Holl), Hugo Höller (Olpe),
   Otto Höller (Schultheismühle), Ernst Schmitz (Delling),
   Johann Lamsfuß (Kotterhof), Hermann Müller (Bornen)
   Josef Höller (Bruder von Hugo und Leo)
   Diese Originalaufnahme stammt aus dem Jahr 1931 und zeigt die erste Jugendmannschaft von Rot-Weiß Olpe
    

   Die 1. Mannschaft von 1931


    
    

    
    
   Die wilden 50‘er
    
   16. Juni 1951              Wiedergründung des SSV Rot-Weiß Olpe
   16. Juli 1951               Erster Spatenstich zum Bau des Sportplatzes
   15. August 1951         Eintritt in den Fußball Verband Mittelrhein
   05. September 1951 Gründung der Tischtennisabteilung
   1953                            erstes Spiel auf eigenem Platz
   1954                            Aufnahme in den Kreisverband für Leibesübungen
   1954                            Ausrichtung des 1. Amtssportfestes
   1954                            1. Meisterschaftsspiel der Senioren im Fußballkreis Köln
   1954                            Richtfest des Sportheimes
   1955                            Endgültige Fertigstellung der Platzanlage
   18. September 1955   Einweihung des Sportheimes
   1959                            Errichtung der Flutlichtanlage
   1959                            Baubeginn der Turnhalle
    
    
   Wiedergründung des SSV Rot-Weiß Olpe

   Der Verein mußte im Herbst 1935 leider aufgelöst werden. Die damalige politische Situation des Nationalsozialismus verlangte von den Vereinsmitgliedern, das geschlossene Eintreten in die Hitlerjugend. Da man dies nicht wollte, führte es zur Auflösung des Spiel- und Sportvereins „Rot-Weiß Olpe“.
   1951 regte sich der Wille zum Neubeginn. Um den vielseitigen Wünschen und Drängen der sportlich interessierten Jugend nachzukommen, wurde durch den Gemeindebürgermeister Johann Finklenburg auf Anregung älterer Sportinteressierter eine Versammlung zwecks Wiedergründung des Sportvereins auf den 16. Juni 1951 einberufen. Die 1. Versammlung wurde im Lokal Hermann Haasbach abgehalten, in deren Verlauf Hermann Brochhaus auf vielseitigen Wunsch die Leitung der Versammlung übernahm. Bei Anwesenheit von Amtsdirektor Heyer wurde der im Jahre 1929 unter dem Namen „Spiel und Sportverein“ Rot-Weiß Olpe gegründete Verein wieder ins Leben gerufen.

   In der anschließenden Vorstandswahl wurden folgende Mitglieder gewählt:

   1. Vorsitzender           Hermann Brochhaus
   2. Vorsitzender:          Ernst Hasselberg
   Geschäftsführer:        Aloys Frangenberg
   Kassierer:                   Hermann Oerder
   Beisitzer:                    Josef Rembold, Erich Schützinger
   Sportausschuß:          Walter Lachmann, Viktor Höller; Wolfgang
   Hartwig
    
   Erster Spatenstich zum Bau des Sportplatzes

   Das Kardinalproblem war die Platzfrage. Durch das großzügige Entgegenkommen von Leo Brochhaus wurde ein Gelände in Bornen zur Verfügung gestellt. Bereits am 16. Juli 1951 wurde der erste Spatenstich zum Ausbau des Sportplatzes auf der Bornerhöhe getätigt. 70 Mitglieder bewegten mit Hacke und Spaten 300m3 Erde in Eigeninitiative. Die restlichen 2.500 m3 Erde bewegte die Fa. Gebr. Pack aus Overath.
   Eintritt in den Fußball Verband Mittelrhein
   Am 15. August 1951 wurde der Verein in den Fußballverband Mittelrhein aufgenommen. Gemeinsam übernahmen die beiden frühen Mitglieder Viktor Höller und Ernst Spiegel die Trainingsleitung. Das erste Spiel absolvierte man gegen den SSV Süng, und unterlag mit 0:6.

   Gründung der Tischtennisabteilung

   Am 05.September 1952 eröffnete man unter der Leitung von Hans Becker eine Tischtennisabteilung. Von der Tischtennisabteilung sind noch vier Pässe vorhanden.Hier ein Beispiel (Heinz Brochhaus)
    
    
    
   Erstes Spiel auf eigenem Platz

   1953 war der Sportplatz soweit hergestellt, daß der Spielbetrieb mit einer C-Jugend Mannschaft auf eigenem Platz aufgenommen werden konnte.
    
    
   Richtfest des Sportheimes

   Im Jahre 1954 wurde über den Bau eines Sportjugendheimes während der Jahreshauptversammlung verhandelt und in die Wege geleitet.
    

    

   Einweihung des Sportheimes

   Das Jahr 1955 war das bedeutendste und erfolgreichste seit Wiedergründung. Die Platzanlage wurde endgültig fertiggestellt, den größten Erfolg stellte jedoch die Errichtung des Sportheimes dar.

    
   Termingemäß, dank fleißiger Arbeit, stand das Sport- und Jugendheim am Abend des 17. September 1955 festlich geschmückt zur Einweihung bereit.
   Die Einweihung fand am Sonntag den 18. September 1955 morgens um 11.00 Uhr unter großer Beteiligung der Olpener Bürger, sämtlicher Ortsvereine sowie vieler Ehrengäste statt.
    
    
   1. Meisterschaftsspiel der Senioren im Fußballkreis Köln

   Im selben Jahr wurden dann die ersten Meisterschaftsspiele der Senioren in der 3. Kreisklasse des Fußballkreises Köln ausgetragen.
    

    Hintere Reihe von links: Artur Beuker, Hubert Schuhmacher, Richhard Bosbach, Horst Puschmann, Egon Zirden, Kurt Anders, Reiner Häck, Heinz Brochhaus
   vordere Reihe: Hubert Klein (Spielertrainer), Walter Ludwig, Paul Bosbach
    
   sonstiges

   1957 bekam die Fußballabteilung ihren ersten hauptamtlichen Trainer. Willi Steffen aus Bergisch Gladbach.
   Beim Amtssportfest in Offermannsheide konnte man den Amtspokal der Leichathletik gewinnen.
   Beim Kreissportfest in Engelskirchen konnte bei der 10x 400 m Rundenstaffel der 2. Platz hinter TuS Lindlar belegt werden.
    
    
   1959  Aufstieg der 1. Mannschaft in die 2. Kreisklasse


    
   Hintere Reihe von links: Josef Stoppenbach, Hans Stoppenbach, Kurt Anders, Theo Brochhaus, Alois Dahl
   Mittlere Reihe: Egon Zirden, Kurt Keinert, Richard Bosbach
   Vordere Reihe: Günter Puschmann, Gerhard Allary, Hubert Schumacher
    
   Die Flutlichtanlage konnte unter tatkräftiger Hilfe der Vereinsmitglieder fertiggestellt werden.
    
    
   Die 60 `er
    
   09. Januar 1960          Gründung der Schwimmabteilung
   1960                            Gründung der Turnabteilung
   1960                            Gründung der Schachabteilung
   1961                            Fertigstellung der Turnhalle
   13.Mai 1963                der Film „Der Pressetisch ist immer leer“ wurde in Olpe gedreht
   18. Juni 1965              Eintragung in Vereinsregister
   1965                            Wechsel in den neuen Fußballkreis „Rhein Berg“
   1969                            Erster Aufstieg in die Kreisliga A

   Gründungen der Schwimmabteilung / Turnabteilung und Schachabteilung

   Auf der Mitgliederversammlung am 09. Januar 1960 beschloß man die Gründung einer Schwimmabteilung. Gleichzeitig rief man eine Turnabteilung sowie eine Schachabteilung ins Leben.

   Von diesen 3 Abteilungen ist leider nur die Turnabteilung der Frauen übrig geblieben. Diese aber mit ständig wachsender Mitgliederzahl.

   Fertigstellung der Turnhalle
   Ende 1959 wurde mit dem Bau der Turnhalle Bornen begonnen. Ein Großteil der Arbeiten wurde wieder von den Vereinsmitgliedern in Eigenleistung erbracht. Das Jahr 1961 stand ganz im Zeichen der Fertigstellung der Turnhalle.
    
   „Der Pressetisch ist immer leer“
   Ein weiteres nachhaltiges Ereignis in der Sportgeschichte von Olpe waren wohl die Aufnahmen des WDR, die in der Zeit vom 08.13. Mai 1963 für den Fernsehfilm „Der Pressetisch ist immer leer“ im Rahmen einer Vereinssportwoche in Olpe gedreht wurden
    
    
   Eintragung in Vereinsregister
   Für die Öffentlichkeit weniger auffällig, aber für den Verein selbst bedeutungsvoll, war die Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgericht Wipperfürth. Dies erfolgte am 18. Juni 1965 unter der Nr. 77. Damit war der Verein berechtigt e.V. hinter seinem Namen zu setzen.
    
    
   Aufstieg in die erste Kreisklasse
   1969 konnte unter dem neuen Trainer Kurt Büth der erste Aufstieg in die 1. Kreisklasse geschafft werden.
    

   Hintere Reihe von links: Kurt Keinert, Günter Kötter, Kurt Büth, Walter Nassenstein, Theo Brochhaus
   Mittlere Reihe: Reiner Höller, Hans Frangenberg, Lothar Frangenberg
   Vordere Reihe: Reinhard Örder, Gerhart Allary, Adi Brombach
    
    
   Die erfolgreichen 70`er
    
   1970                                                       Leichtathletik unter neuer Leitung
   1970                                                       Gründung der Damenfußballmannschaft
   1972                                                       Kreismeister mit 180 Toren
   1973                                                       Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse
   1973                                                       Hermann Brochhaus wird Ehrenvorsitzender
   1974                                                       A-Jugend wird Meister in der Sonderstaffel
   1974                                                       Aufstieg der 2. Mannschaft
   1979                                                       Gründung der zweiten Frauen Turngruppe
    
   Leichtathletik unter neuer Leitung

   Ein schmerzlicher Verlust wurde dem Verein und zugleich Olpe beschert, da sich am 08.11.1970 das Lehrerpaar Steinjahn durch die Versetzung nach Engelskirchen abmeldete. Das Leichtathletiktraining wurde aber von Horst und Hannelore Zimmermann mit viel Elan weitergeführt.
   Gründung der Damenfußballmannschaft
   Die Damen wollten den Herren in nichts nachstehen. So wurde im Jahre 1970 unter Leitung von Fred Schäfer eine Damenfußball- mannschaft gegründet.
    

    
   Kreismeister mit 180 Toren

   Unser D-Jugend wurde 1973 Kreismeister mit 28:0 Punkten und 180:8 Toren. Von diesen 180 Toren erzielte Michael Heidemann 154 Tore.
    

    von links: Norbert Schuhknecht, Uwe Arnold, Robert Schlundt, Norbert Sprafke, Uwe Weiß, Bernd Puschmann
   Wolfgang Merlenbach Michael Heidemann, Werner Dahl
    
    
   Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse (72/73)

    
    

   Hintere Reihe von links: Theo Bosbach (Betreuer), Josef Braun (Spielertrainer) Josef Frangenberg, Clemens Nassenstein, Klaus Bernemann, Paul Schmitz, Wolfgang Frangenberg, Günter Wied, Hermann Brochhaus (1. Vorsitzender)
   Mittlere Reihe: Axel Busse, Hermann Josef Nassenstein, Paul Otto, Lothar Kirch, Adi Brombach
   vordere Reihe: Friedhelm Hoven
    
    
   Hermann Brochhaus wird Ehrenvorsitzender

   Hermann Brochhaus, der langjährige Vorsitzende des Clubs Rot-Weiß Olpe, erklärte auf der ordentlichen Jahreshauptversammlung im Vereinslokal Haasbach in Olpe, daß er sich aus der aktiven Arbeit zurückziehen wolle. Er stellte sich allerdings mit Rat und Tat dem Verein zur Verfügung. Hermann Brochhaus wurde anschließend zum Ehrenvorsitzenden gewählt. (30. März 1973)

   A-Jugend wird Meister in der Sonderstaffel

    

    
   mit 16:6 Punkten und 45:17 Toren
   hinter Reihe von links: Reiner Richerzhagen, Friedhelm Kirch, Reiner Perschke, Klaus Spork, Ottmar Haasbach
   mittlere Reihe: Josef Stefani, Friedel Bosbach, Norbert Heidemann, Klaus Broich
   vordere Reihe: Thomas Heidemann, Michael Büchner, Charly Kremershof, Hans-Dieter Brochhaus (Trainer Leo Spiegel)
    
    
   Aufstieg der 2. Mannschaft

   1974 schaffte auch unsere 2. Mannschaft den Aufstieg von der 3. Kreisklasse in die 2 Kreisklasse.
    
   Hintere Reihe: Günter Zubel, Gerd Büchner, Kurt Keinert, Manfred Hoferichter, Walter Nassenstein, Günter Puschmann
   vordere Reihe: Rainer Oberbörsch, Lothar Frangenberg, Wolfgang Perschke, Jörg Bosbach, Hermann Josef Hoffstadt, Robert Schlundt, Bruno Schmitz
    
    
   Gründung der zweiten Frauen Turngruppe
   Beim Schulfest im Jahre 1979 kam in der „Cafeteria“ das Gespräch auf die Angebote des Sportvereins. Renate Cimiotti hörte das und gab an, daß Sie die ÜL-Lizenz besaß und Interesse daran hätte, eine Kindertrungruppe und ggf. eine Gymnastikgruppe zu leiten. Gesagt und getan

   M. Sülzer, A. Grassmann, D. Häck, M. Bosbach, Orth, Dörrenbach, G. Orbach, W. Wermann, R. Sommerberg, R. Heider, C. Schätzmüller
    
    
   Die 80 `er

   1980                                                       Olpe hat die erfolgreichste E-Jugend
   1980                                                       Sofortiger Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse
   1982                                                       Beste Plazierung der Senioren
   1983                                                       Damen steigen in die Bezirksliga auf
   1984                                                       Gründung Turngruppe „Mutter mit Kind“
   1985                                                       Hermann Brochhaus verstirbt
    
    
   Sofortiger Wiederaufstieg in die 1. Kreisklasse

   Nach dem Motto „neue Besen kehren gut“ gelang 1980 unter dem neuen Trainer Egon von Wirtz aus Frielingsdorf erneut der Aufstieg in die 1. Kreisklasse.
    
   Hintere Reihe von links: Trainer Egon von Wirtz, Wolfgang Perschke, Manfred Hoferichter, Klaus Bernemann, Clemens Nassenstein, Heinz-Otto Frangenberg, Friedel Bosbach, Josef Stefani, Dieter Bachmann
   Vordere Reihe: Michael Heidemann, Thomas Heidemann, Michael Büchner, Reiner Bosbach, Kurt Hansen, Klaus Spork

   Beste Plazierung der Senioren

   In der Saison 1981/82 erreicht die 1. Mannschaft mit dem Spielertrainer Erich Traub mit dem 2. Platz in der Kreisliga A des Kreises Rhein – Berg die bisher beste Plazierung der Vereinsgeschichte.
   1.           Vilkerath                   65:30               40:12
   2.           SSV                          58:31               39:13
   3:           Untereschbach        43:14               37:15
    
    
   Damen steigen in die Bezirksliga auf

   Nach 14 Jahren gelang den Fußball Damen der Aufstieg in die Landesliga. Aufgrund des besseren Torverhältnis von 100:14 geben über den zweitplazierten Damen aus Bechen 52:10 stieg man verdient auf.
      
   hintere Reihe von links: Trainergespann Hanna und Bruno Heidemann, Marita Brombach, Verena Buchholz, Ute Keinert, Ingrid Bachmann, Karin Spiegel, Bettina Weiß, Petra Berger, Nicole Nawrath, Elisabeth Hoffstadt
   vordere Reihe: Rita Heidemann, Carmen Ivers, Iris Hauthal, Olivia Ivers, Bettina Kremer, Karin Brochhaus, Kornelia Schmitz
   1988 mußte die Damenmannschaft mangels Spielerinnen den Spielbetrieb einstellen.
    
    
   Gründung Turngruppe „Mutter mit Kind“

   Als Anfang der 80er Jahre der große Bauboom in Olpe seinen Höhepunkt erreichte, vermißten viele Eltern für ihre Kinder einen Kreis gleichaltriger Kinder zum Spielen, Turnen und Singen. Da fand sich im Jahr 1984 mit Ingrid Breick (Ehefrau unseres jetzigen Vorsitzenden), eine ausgebildete Kindergärtnerin, die langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Vorschul- und Kleinkindern hatte, und bot sich an, eine Mutter-Kind Turngruppe in Olpe zu gründen.
   Von dieser Idee war Anita Schiffer, die schon länger in Bornen wohnte, sofort begeistert und erklärte sich zur Mitarbeit bereit.

   Frau Breick wurde dann ab Herbst 1986 von Anita Stefer und ab Januar 1989 von Ute Schlösser unterstützt.
   Leider existiert diese Gruppe genauso wie die Gruppe Kinderturnen für Kinder von 4 bis 8 Jahren nicht mehr.
    
   Hermann Brochhaus verstirbt

   1985 erlebte der Sportverein eine seiner traurigsten Augenblicke, mußte doch der Mitbegründer und langjährige 1. Vorsitzende und spätere Ehrenvorsitzende im Alter von 88 Jahren zu Grabe getragen werden.
   Er hielt bis zuletzt in geistiger Frische seine treue und schützende Hand über den Verein.

   Wir werden ihm ehrenvolles Andenken bewahren.

   1919    Wiederbegründung des Musikvereins „Einigkeit Olpe“
   1925    Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Olpe
   1925    Brandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Olpe
   1929    Gründung des Männerchors „Sängertreu Forsten“
   1929    Wahl in den Gemeinderat Olpe
   1933    Wahl in Amtsvertretung Kürten
   1951    Wiedergründung des „Spiel- und Sportvereins Rot Weiß Olpe
   1951    1. Vorsitzender des SSV (bis 1973)
   1952    Neuwahl in die Amtsvertretung Kürten (1977)
    
    
    
   Die 90 `er

   1993                                                       D-Jugend wird Meister
   1993                                                       die erste Ausgabe des „SSV Aktuell“ erscheint
   1994                                                       E-Jugend wird Meister
   1994                                                       F-Jugend spielt vor 20.000 Zuschauern
   1994                                                       D-Jugend gewinnt den Kreispokal
   1995                                                       Aufstieg Nr. 4 der Senioren in die Kreisklasse A
   1995                                                       Olpe meldet eine 3. Senioren Mannschaft an
   1995                                                       Kleinspielfeld wurde errichtet
   1997                                                       Aufstieg Nr. 5
   1998                                                       Sanierung der Turnhalle und Baubeginn des Sportheimes
    
    
   Meisterschaft für die D-Jugend

   Auf eine erfolgreiche Saison konnte die D-Jugend in der Saison 92/93 zurückblicken. Nach dem Staffelsieg gelang auch der Einzug ins Pokalfinale, daß allerdings gegen den Tus Moitzfeld verloren ging.
    

   hintere Reihe: Hana Heidemann, Jessica Rott, Kai Grassmann, Michael Dörrenbach, Jan Heidemann, Emanuel Haasbach, Jürgen Ruhe
   vordere Reihe: Asad Nezirevic, Maik Dormeier, Daniel Bosbach, Rene Grossmann, Kevin Lange, Marco Buchholz, Philip Hufenstuhl
    
    
   die erste Ausgabe des „SSV Aktuell“ erscheint

   Zur Saison 91/92 führten Norbert Heidemann und Jens Skroblin das „SSV Aktuell“ ein, daß bei jedem Heimspiel der Ersten auf dem Sportplatz verteilt wurde. Nach 6 Jahren wurde diese Aktion dann wieder eingestellt.
    
   Aufstieg Nr. 4 der Senioren in die Kreisklasse A

   93/94 war es dann mal wieder soweit. Der vierte Aufstieg in die Kreisklasse A wurde geschafft.
    
   Hintere Reihe von links: Trainer Chary Kremershof, Norbert Hagen, Udo Weiß, Friedel Bosbach, Christian Höller, Hennes Buchholz, Heiner Bosbach
   Mittlere Reihe: Jens Skroblin, Karsten Dahlmeyer, Tobias Schätzmüller, Andreas Dick
   Vordere Reihe: Günter Kirch, Gregor, Kirsch, Klaus Schmitz, Edwin Fischer, Norbert Oßenbach
    
    
   Olpe meldet eine 3. Senioren Mannschaft an

   In der Saison 94/95 hatte der damalige Trainer der Zweiten Dirk Skroblin so viele Spieler in seinem Kader, daß man beschloß für die neue Saison eine 3. Seniorenmannschaft zu melden. Diese war zwar nicht die erfolgreichste aber mit Sicherheit hatte man in dieser Mannschaft den meisten Spaß.
    

    
   hintere Reihe von links: Andreas Herzhoff, Timo Koch, Frank Leed, Thomas Steinacker, Frank Kaiser, Jens Skroblin
   vordere Reihe: Daniel Wermann, Reinhold Schuhmacher, Daniel Kresta, Thomas Wermann, Peter Peffekoven
    
   Plazierungen der 3. Mannschaft
   Saison       Klasse       Platz          Tore               Punkte
   95/96          C                    6              19:31                     9
   96/97          C                   15            27:106                    7
    
    
    
   Kleinspielfeld wurde errichtet

   1995 wurde neben dem Sportplatz ein Kleinspielfeld errichtet. Frank Weinrich, der von der Planung bis zur Fertigstellung die gesamte Leitung übernommen hatte, wollte den Kinder und Jugendlichen so die Möglichkeit geben, auch in kleineren Gruppen Spiele auszutragen. In den ersten Jahren gab es kaum einen Tag, an dem nicht irgendwelche Gruppierung in der „Kiste“ spielten.
   Noch heute wird diese Sportstätte von Freizeit-Sportlern rege genutzt und auch bei vielen Trainingseinheiten wird dort immer wieder Schnelligkeit und Kurzpassspiel trainiert.
    
    
   Aufstieg Nr. 5

   96/97 schaffte man, nach nur einer Saison in der Kreisliga B, den sofortigen Wiederaufstieg in die Kreisklasse A.
    

   hintere Reihe: Trainer Charly Kremershof, Edwin Fischer, Michael Anders, Tobias Schätzmüller, Andre Blas (†), Christian Höller, Norbert Oßenbach, Norbert Posor, Frank Sorge (†)
   vordere Reihe: Andreas Dick, Betreuer Achim Rott, Freddy Hoven, Markus Gondolf, Klaus Schmitz, Günter Kirch, Dieter Otten, Guido Brenner
    
    
    
   Sanierung der Turnhalle und Bau des Sportheimes

   Durch den Verkauf des ehemaligen Sportheimes war der Verein ohne Sportheim. Daraufhin wurde Pläne geschmiedet wie man kostengünstig ein neues Sportheim errichten könnte.
   Dieses Bauvorhaben konnte natürlich nur mit Zuschüssen von der Gemeinde und dem Regierungspräsidenten durchgeführt werden. Waren am Anfang noch Überlegungen für einen Neubau konnte man die finanziellen Mittel hierfür unmöglich aufbringen. Also beschloß man im Zuge der Sanierung der Turnhalle, die nötigen Vorkehrung für eine Aufstockung, zu treffen.
   Im Juni 1997 wurden die Pläne der Gemeinde vorgelegt und vom Gemeindedirektor anerkannt. Daraufhin wurde im September der Bauantrag beim Kreis eingereicht. Anfang November wurde mit der Gemeinde vertraglich vereinbart, daß der Verein einen festgelegten Zuschuß erhält und die Sanierung der Turnhalle in eigener Regie druchführt. Es wurde sofort mit den inneren Abbrucharbeiten begonnen. Anfang 1998 wurde bei der Bezirksregierung ein Antrag auf Landesmittel für die Aufstockund zum Sport- und Jugendheim gestellt. Mitte Februar wurd die Baugenehmigung erteilt und im August 1998 mit der Zusage der Landesmittel die Finazierung sichergestellt.
    

    
   Zu Beginn der Bauarbeiten waren alle Mitglieder mit Rat und Tat zur Stelle. Je länger aber die Bauarbeiten liefen, desto geringer wurde die Anzahl der Helfer.
   Durch Verteuerung bei den einzelnen Gewerken und die zu geringe Eigenleistung geriet die Finanzierung in Gefahr. So mußte letztlich das Grundstück hinter dem alten Sportheim verkauft werden, um alle Rechnungen der am Bau beteiligten Firmen bezahlen zu können.
   Bei der Abnahme des Gebäudes durch die Gemeinde wurde festgestellt, daß die Feuchtigkeitssperre unterhalb der Bodenfliesen in den Duschräumen nich den DIN Vorschriften entsprach.
   Erst im September 2003 wurde die erforderliche Sanierung durchgeführt und die Baumaßnahme damit abgeschlossen.
   Das Sport- und Jugendheim im Obergeschoß war hiervon nicht betroffen und wird seit dem Jahr 2000 rege genutzt.
    

    

 
 
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